KV Reilingen 1962 e.V. “Die Käskuche”

1991 - 1992:

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Chronik:

 

Einhellige Meinung herrscht bei den Verantwortlichen des Vereins über die Kampagne 1991/92: Sie war seit Jahren eine der erfolgreichsten trotz aller widrigen Umstände, insbesondere des Brandes der Mehrzweckhalle. Niemand konnte in der ruhigen Zeit des Sommers ahnen, daß unserer Gemeinde dieser Schicksalsschlag widerfahren sollte. So ließ man den Sommer bedächtig angehen, man besuchte die Vereine auf den WaIdfesten, betätigte sich sportlich beim Fußballturnier des SC 08, beim Handballturnier des TB Germania und beim Kutschenziehen des Reitervereins. Am 30.8. mußte eine außerordentliche Mitgliederversammlung zwecks Satzungsänderung einberufen werden. Seit diesem Zeitpunkt gilt der Verein als „gemeinnützig“. Auch eine Hochzeit stand in diesem Sommer wieder auf dem Programm. Das Gardemädel Simone Klaus schritt als Simone Dörr durch das Spalier der Aktiven vor der kath. Kirche.

Vom Straßenfest und dem Verpflegungszelt vor der Metzgerei Ehehalt kann auch nur Positives berichtet werden. Das Zelt war durchgehend gut frequentiert, sehr zum Wohle der strapazierten Vereinskasse.

Mitten in die Vorbereitungen zur großen Prunksitzung und zum Ball der Prinzessin platzte dann die Nachricht vom Brand der Mehrzweckhalle. Dank der spontanen Reaktion vom 1. Vors. Ph. Gärtner, dem 2. Vors. W. Eckstein und Präsident R. Powik konnten bereits in wenigen Tagen Hallen in der Umgebung für die Großveranstaltungen angemietet werden. Dafür sei auch an dieser Stelle den Gemeindeverwaltungen von Altlußheim, Neulußheim und der Stadtverwaltung von Waghäusel Dank gesagt. Als erste Veranstaltung der Kampagne ging dann am 9. und 10.11. zwei Tage lang das 15. Rudi-Maier-Gedächtnisturnier, diesmal erstmals als bundesoffenes Qualifikationsturnier, über die Bühne. Dank hervorragender Organisation und tatkräftiger Hilfe der Mitglieder klappte alles reibungslos.

Am 15. 11. konnte in prunkvollem Rahmen die 21. Reilinger Karnevalsprinzessin Yvonne I. aus der Garde Schwarz-Gold in der Festhalle Hockenheim inthronisiert werden. Über 300 Gäste aus 36 Vereinen wohnten dem einmaligen Schauspiel bei, als Yvonne I. im römischen Streitwagen von „Sklaven“ begleitet , in die Halle fuhr.

Die zweite große Veranstaltung im Januar war das vereinsinterne Ordensfest im Josefshaus. Jahresorden, Hausorden der Prinzessin, Urkunden und Ernennungen belohnten die Aktiven für ihr Engagement um die Fastnacht und den Verein. Mit Büttenreden und Gardetänzen „garniert“, war dies ein fröhlicher und unterhaltsamer Abend, bei dem auch ausgiebig das Tanzbein geschwungen werden konnte.

Dann nahte der größte Tag im Leben eines jeden Karnevalvereins: Die große Prunksitzung. Zum ersten mal fand sie außerhalb von Reilingen statt, nämlich in der Rheinfrankenhalle in Altlußheim. Allen skeptischen Prognosen zum Trotz konnte Sitzungspräsident Siegfried Heim über 700 Besucher begrüßen, die vom Dargebotenen begeistert waren. 80 Prozent des Programms konnten wieder von eigenen Kräften bestritten werden, wobei eine weitere „Uraufführung“ ins Programm genommen wurde: Ph. Gärtner, Friedrich Feth und Hermann Klebert als „Kraichbachsänger“. Nach Texten von S. v. Sagunski nahmen sie die dörflichen Begebenheiten aufs Korn und ernteten damit viel Beifall. Fritz Anselment als Ortsbüttel, R. Powik und H. Klebert als Straßenkehrer und Feuerwehrmann, Hildegard Freidel als „Kabelgeschädigte“ und das Elferratsballett sowie die Garden ernteten nicht minder großen Applaus. Absoluter Höhepunkt der Sitzung war der musikalische Auftritt der „Strasser Guard“ aus Oberhausen mit ihren Dudelsackpfeifern. Aber auch die „Spraddlsänger“ aus Kirrlach, die das große Finale gestalteten, kamen nicht ohne Zugabe von der Bühne. Abschließend kann gesagt werden, daß jeder im Saal der Meinung war, auch im „Ausland“ ist der KVR spitze.

Mit dem Heringsessen beim Ehrensenator Klaus Laier im „Grünen Baum“ endete offiziell die überaus erfolgreiche Kampagne. Aber der größte Erfolg, den der Verein, genauer gesagt die Garden jemals errungen haben, sollte noch folgen. Bereits während der Kampagne hatte sich die Juniorengarde mit ihrem Schautanz für die Deutsche Meisterschaft in Essen qualifiziert. Und der lange gehegte Traum wurde endlich wahr! Am 29.3. standen die Mädels auf der Siegertreppe in der Mitte, die Deutsche Meisterschaft war mit 5 Punkten Vorsprung klar errungen!

Mit einer nächtlichen Gratulationscour wurden die Siegreichen mit ihrem Anhang beim Ehrensenator Klaus Laier triumphal empfangen. Selbst Bürgermeister Müller ließ es sich nicht nehmen, seine Glückwünsche persönlich zu überbringen. Am 1. April fand im Pfälzer Hof die offizielle Siegesfeier statt, bei der die Kommunalpolitiker, Vereinsvertreter, Bankdirektoren, der Senat mit Senatspräsident Werner Haase und die Spitzen des bad.-pfälz.-Karnevalsverbandes anwesend waren.

1992 - 1993

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